Testbericht · 20. Juni 2026
Segway Ninebot Max G3 D im Test: Das rundeste Gesamtpaket
Segway
Ninebot Max G3 D
899 € · Datenblatt →
Die Max-Serie war schon immer Segways Antwort auf die Frage nach dem Alltags-Scooter, und die dritte Generation macht die zwei richtigen Sprünge: Vollfederung und ein integriertes Schnellladegerät. Kein externes Netzteil-Gepäck mehr — Schukokabel rein, nach etwa 3,5 Stunden ist der 588-Wh-Akku voll. Wichtig: Ladezeit und Reichweite sind aktuell Herstellerangaben bzw. konservative Schätzungen; eigene Messwerte folgen und ersetzen die Werte im Datenblatt.
Auf dem Papier verspricht Segway 80 Kilometer. Wir kalkulieren konservativ mit 55 — das ist immer noch der zweitbeste Realwert im Feld und reicht für eine Pendelwoche mit zwei Ladungen. Der Drift von rund 31 % ist für die Klasse normal, kostet aber Punkte in unserer Ehrlichkeits-Wertung; die Details stehen im Datenblatt.
Fahrerisch ist der G3 D unaufgeregt souverän: Die Federung nimmt Kopfsteinpflaster die Schärfe, die 10,5-Zoll-Tubeless-Reifen dämpfen den Rest und machen Platten unwahrscheinlich. Blinker, NFC und Traktionskontrolle sind an Bord — das ist 2026 der Ausstattungs-Standard, den man von einem 900-€-Scooter erwarten darf.
Die Schattenseite heißt 26,4 Kilogramm. Wer den Scooter regelmäßig tragen muss, sollte den Kaufberater machen — die Antwort lautet dann vermutlich F3 Pro D. Und der fest verbaute Akku bleibt der eine konzeptionelle Rückstand auf den Pragmatismus eines Wechselakku-Modells.
Fazit: Wer eine Steckdose am Stellplatz hat und das Gewicht nicht tragen muss, bekommt hier das aktuell rundeste Gesamtpaket — Check-Score- Spitzenreiter mit Substanz statt Datenblatt-Poesie.